Wind River

Die perfekte Kombination aus Kanufahren und Bergwandern
auf spritzigem Wasser und schroffen Hängen
in atemberaubender Landschaft

 

Termin und Preis:

24. Juli -  9. August  2020
Can. $ 6,195- + 5 % GST

Teilnehmerzahl:

5 - 7 Personen

Leistungen:

3 Übernachtungen im Hotel in Whitehorse. Auf der Kanutour Übernachtung in 2 Personen zelten (Einzelbelegung im Zelt gegen Aufpreis: Can $ 150.--) , alle Transfers,  Vorbereitungskurs Takhini River , Kanus mit Spritzdecke, komplette Koch- und Campingausrüstung, Vollverpflegung während der Tour in der Wildnis, Transfer mit Wasserflugzeug Mayo - Wind River (ca. 1 Std.), Transfer mit Wasserflugzeug Peel River - Mayo (ca. 1,5 Std.), erfahrener, lizenzierter, Guide. Satellitentelefon bei der Kanutour für Ihre Sicherheit.
Persönliches Gepäck kann bei uns
(Yukon Wild) zwischengelagert werden.

Extra Kosten:

Anreise nach Whitehorse und zurück, persönliche Ausgaben, Mahlzeiten im Hotel, alkoholische Getränke, Trinkgelder

Anforderungen:

Diese Tour ist für Personen gedacht, die mit dem Kanufahren auf schnell fließendem Gewässer mit Hindernissen vertraut sind, ausgeprägten Teamgeist besitzen und sich gut in eine kleine Gruppe integrieren können. Voraussichtlich gibt es nur eine kurze Portage (ca. 200 m).
Wanderungen sind von unterschiedlicher Länge ( Tagestouren), in weglosem Gelände, teils sehr steil und anstrengend. Wer will kann aber auch stattdessen mal einen Tag am Camp verbringen.

Schwer zu sagen, was den Wind River Trip so speziell macht?  Ist es das Kanufahren, die Bergtouren, die Tierbeobachtungen, die Camp atmosphäre mit 360 ° Panorama? 

Wind River Yukon, Sunset over the Mountains

Oder sind es die dramatischen Sonnenuntergänge,
Nein, es ist einfach das Zusammenspiel von all diesem.  

Der Wind River liegt weit im Norden des Yukons und fließt durch die Wernecke Mountains. Er ist wie die meisten  Sahnestückchen hier, nur mit dem Wasserflugzeug zu erreichen.  Am Ende der Tour erreichen wir fast den Polarkreis.

Der Wind River sprudelt mit gutem Tempo und glasklarem Wasser über sein Kiesbett, das sich fast auf den ganzen 200 Kilometern bis zum Peel River in sehr viele, meist flache Arme teilt. Stets dem besten Verlauf zu folgen, erfordert oft präzise und schnelle Paddelmanöver, um nicht auf Untiefen festzusitzen. Mit fundierten Paddelkenntnissen machen die Turbulenzen bei Strömungsverschneidungen richtig Spaß.

Felshindernisse, flache Stellen, gelegentlich sehr enge Kurven und die obligatorischen" Hölzchen"  im Fluss machen die Fahrt kanutechnisch sehr interessant. 

Ewig helle Tage, fast ohne Sonnenuntergang, versprechen täglich viel Zeit für Erkundungen.
Die Tundra beginnt oft direkt am Ufer. Dazu sind die Berge atemberaubend; hoch und schroff, und doch sehr gut zugänglich. Riesige Kiesfächer der Gebirgsbäche bieten idealen Zugang ins Hinterland,

 Die letzten beiden Tage der Tour paddeln wir auf dem mächtigen Peel River. Auch hier bleibt die Strömung schnell und bis zu unserem Endpunkt beeindrucken steile Felswände, die immer einen canyonmässigen Eindruck verleihen.

Besonders eng und spektakulär wird es schließlich im Lower Peel Canyon. Steile, fast bedrohliche Felswände, engen den Fluss auf ein Minimum ein.

Doch bevor es schließlich auf den Wind River geht, unternehmen wir von unserer Gästecabin aus, eine Tagestour auf dem Takhini River. Dieser eignet sich hervorragend um Paddeltechniken aufzufrischen, ohne Gepäck und in entspannter Atmosphäre. Damit sind wir gut vorbereitet und eingestimmt auf die kommenden Tage in der Wildnis. (Wo ist eigentlich im Yukon keine Wildnis?)

Peel River Canyon, Yukon

Reiseverlauf

1. Tag

Ankunft in Whitehorse und Abholung am Flughafen.
Fahrt zum Hotel und  Besprechung des Ablaufs der nächsten Tage. Möglichkeit für letzte Einkäufe vor der Tour.

2. Tag

Mit einem Trainingstag zum Auffrischen von Paddelschlägen und Ausweichmanövern, stimmen wir uns ein auf herrliche Wochen im Yukon.
Wir holen Sie am Morgen am Hotel ab, und nach einer kurzen Fahrt, erreichen wir den Takhini River. Mit flotter Strömung geht es voran. Stellenweise muss Felsen ausgewichen werden. Jede Menge Kehrwasser geben uns Gelegenheit zum Üben. Ohne Gepäck im Boot kann man bedenkenlos ausprobieren, wo die Grenzen des Kanus, und die eigenen, liegen. Eine interessante Stromschnelle können wir mehrmals befahren, und dabei die Technik verfeinern. Eigentlich ein Tag, wie er zu Beginn jeder längeren Kanutour  eingeplant werden sollte.
Um ein paar Erfahrungen und Übungen reicher, fahren wir am Abend zurück ins Hotel und verbringen dort die Nacht.

3. Tag

Auf dem Klondike Highway fahren wir nach Mayo. Vom Wasserflughafen am Stewart River fliegen wir ca. 1 Stunde  zum Mc Clusky Lake, dem Start unserer Wind River Tour.

4. Tag

Unsere Tour beginnt mit einer kurzen Portage (ca. 200m) vom McClusky Lake zu einem kleinen Bach der zum Wind River führt. Im Bach müssen wir bei niedrigem Wasserstand unsere Boote größtenteils leinen.  Die Landschaft ist nun weit und offen. Herrliches klares Wasser und großflächige Camps am Ufer erzeugen ein Gefühl von Großzügigkeit. Auf dem ersten Abschnitt erwarten uns einige enge Kurven mit Holzhindernissen und gleich vom Start weg flotte Strömung.

5. - 10. Tag

Der türkisfarbene Wind River, die Werneke Mountains mit ihren Schluchten und die umliegende Tundra ziehen unsere Aufmerksamkeit gleichermaßen auf sich. In kurzen Paddeletappen verlagern wir unsere Camps. Kiesufer wechseln mit grasiger Tundra ab. Stets muss sorgfältig manövriert werden.  Eine enge Schlucht mit einem kaskadenförmigen Wasserfall werden wir erwandern, wie auch malerische Seen inmitten der Tundra. Dallschafe, Karibus und Bärenkonnten wir auf diesem Abschnitt gut beobachten. Bedingt durch die langen Tage haben wir viel Zeit, um neben dem Kanufahren auch die Atmosphäre der Landschaft vom Camp und bei den Ausflügen zu Fuß zu genießen. Im Bereich des Bear River verlocken viele schöne Aussichtspunkte bestiegen zu werden.

11. - 13. Tag

Nach dem Royal Creek verlässt der Wind  die hohen Berge und strebt mit zunehmender Geschwindigkeit dem Peel River Plateau entgegen. In einem Gewirr von Flussarmen folgen wir dem wasserreichsten Arm. Kleine Schwälle und turbulente Zusammenflüsse erfordern stets unsere Aufmerksamkeit. Vor dem Little Wind River erwartet uns eine interessante Stromschnelle. Die letzte Möglichkeit für eine Wanderung ist der Inselberg Mount Deception. Die Aussicht auf den nun mächtig verästelten Wind River und das Peel River Plateau, bis hin zu den Richardson- und Mackenzie Mountains, ist gigantisch. Auf der letzten Etappe finden sich Steinkohle Ablagerungen, die der Fluss mitgerissen hat. Kurz vor der Mündung in den Peel River zwängt sich der Wind in einen engen, gewundenen Canyon. Die orange-gelben Felswände erforderten einen Fotostopp in jeder Kurve. Fast unerwartet, und viel zu früh mischt sich der Wind River mit dem Peel in diesem Canyon.

14. - 15 Tag

Peel River Taku Bar Float Plane

Schwarze Felswände deuten den Peel Canyon an. ein Hghlight der Tour. Der Lower Peel Canyon zwängt die zuvor weitläufige Wasserfläche auf ein Nadelöhrzusammen. Schwarz und bedrohlich wirken die senkrechten Wände. Spektakuläre Verwerfungen im Gestein sind hier zu sehen. Eine Stromschnelle im Canyon bringt je nach Wasserstand hohe stehende Wellen, die zu überwinden sind. Bis zum Ende bleibt die Strömung des Peel River recht schnell, und senkrecht abfallende Felswände begleiten uns bis zum Ende.

16.Tag

Nach einer letzten Nacht am Peel River, holt uns das Wasser Flugzeug an der lang gestreckten Kiesbank ab. Ein Atem beraubender Flug über die Wernecke Mountains, den Wind und Bonnet Plume River, bringt uns zurück nach Mayo. Von hier aus geht es mit dem Van weiter nach Whitehorse

17. Tag

Abreise Tag

 

 

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